Urticarial vasculitis - Urtikaria-Vaskulitishttps://en.wikipedia.org/wiki/Urticarial_vasculitis
Urtikaria‑Vaskulitis (Urticarial vasculitis) ist eine Hauterkrankung, die durch dauerhaft vorhandene Urtikarialäsionen gekennzeichnet ist, die histologisch als Vaskulitis erscheinen.

Behandlung – OTC‑Arzneimittel
Bei Fieber (erhöhte Körpertemperatur) sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.

Das verdächtige Medikament, zum Beispiel Antibiotika oder nichtsteroidale Antirheumatika, sollte abgesetzt werden.

Orale Antihistaminika wie Cetirizine oder Loratadine können den Juckreiz lindern.
#Cetirizine [Zytec]
#LevoCetirizine [Xyzal]
#Loratadine [Claritin]

OTC-Steroidsalben können bei geringer Wirksamkeit unwirksam sein. Es muss länger als eine Woche angewendet werden, um eine Besserung zu erzielen.
#Hydrocortisone ointment
☆ In den Ergebnissen der Stiftung Warentest 2022 aus Deutschland war die Verbraucherzufriedenheit mit ModelDerm nur geringfügig geringer als mit bezahlten telemedizinischen Beratungen.
      References Urticarial vasculitis 34222586 
      NIH
      Urtikaria‑Vaskulitis ist eine seltene Erkrankung, die durch langanhaltende oder wiederkehrende Nesselsucht‑Episoden gekennzeichnet ist. Obwohl die Hautsymptome einer chronischen Nesselsucht ähneln können, sind sie einzigartig, weil die Läsionen mindestens 24 Stunden anhalten und nach dem Verblassen dunkle Flecken hinterlassen können. Die Ursache ist häufig unbekannt, kann jedoch manchmal durch bestimmte Medikamente, Infektionen, Autoimmunerkrankungen, Blutkrankheiten oder Krebs ausgelöst werden. Einige Studien haben sie sogar mit COVID‑19 und der H1N1‑Grippe in Verbindung gebracht. Auch andere Organe wie Muskeln, Nieren, Lunge, Magen und Augen können betroffen sein. Eine spezielle Gewebeuntersuchung kann die Diagnose bestätigen, ist aber nicht immer erforderlich. Die Behandlung beginnt typischerweise mit Antibiotika, Dapson, Colchicin oder Hydroxychloroquin bei milderen Verläufen. In schwereren Fällen können immunsuppressive Medikamente wie Methotrexat oder Kortikosteroide nötig sein. In jüngerer Zeit haben sich biologische Therapien (Rituximab, Omalizumab, Interleukin‑1‑Inhibitoren) für schwierige Fälle als vielversprechend erwiesen.
      Urticarial vasculitis is a rare clinicopathologic entity that is characterized by chronic or recurrent episodes of urticarial lesions. Skin findings of this disease can be difficult to distinguish visually from those of chronic idiopathic urticaria but are unique in that individual lesions persist for ≥24 hours and can leave behind dusky hyperpigmentation. This disease is most often idiopathic but has been linked to certain drugs, infections, autoimmune connective disease, myelodysplastic disorders, and malignancies. More recently, some authors have reported associations between urticarial vasculitis and COVID-19, as well as influenza A/H1N1 infection. Urticarial vasculitis can extend systemically as well, most often affecting the musculoskeletal, renal, pulmonary, gastrointestinal, and ocular systems. Features of leukocytoclastic vasculitis seen on histopathologic examination are diagnostic of this disease, but not always seen. In practice, antibiotics, dapsone, colchicine, and hydroxychloroquine are popular first-line therapies, especially for mild cutaneous disease. In more severe cases, immunosuppressives, including methotrexate, mycophenolate mofetil, azathioprine, and cyclosporine, as well as corticosteroids, may be necessary for control. More recently, select biologic therapies, including rituximab, omalizumab, and interleukin-1 inhibitors have shown promise for the treatment of recalcitrant or refractory cases.
       Faropenem-induced urticarial vasculitis - Case reports 33580928
      Ein 35‑jähriger Mann stellte sich mit seit 15 Tagen bestehenden, leuchtend roten und schmerzhaften Ausschlägen an beiden Oberschenkeln und Beinen sowie mit Gelenkschmerzen in der Klinik vor. Eine Woche zuvor litt er an einer Harnwegsinfektion, bevor der Ausschlag auftrat. Auf beiden Oberschenkeln und Beinen zeigte die Haut mehrere zarte, ringförmige, teilweise verblasste rote Plaques. Er erhielt eine Woche lang orales Prednisolon (40 mg/Tag) in Kombination mit einem nicht sedierenden Antihistaminikum (Fexofenadin). Innerhalb einer Woche verschwanden alle Ausschläge vollständig. Während der anschließenden sechs Monate regelmäßiger Kontrollen traten keine weiteren Ausschläge auf.
      A 35-year-old man came in with a 15-day history of bright red, painful rashes on both thighs and legs, along with joint pain. He had a urinary tract infection for a week before the rash appeared. His skin showed several tender, ring-shaped, partially blanchable, red plaques on both sides of his thighs and legs. He was given oral prednisolone (40mg/day) for a week along with a non-drowsy antihistamine (fexofenadine). Within a week, all the rashes disappeared completely. There were no more rashes during the next 6 months of regular check-ups.